Das traditionelle Format der Ausstellung mit dem uns bekannten Werkbegriff, wird in Frage gestellt und aller Voraussicht nach zu einem erheblichen Teil durch partizipative Formate abgelöst. Der klassische white cube wird verlassen, zu Gunsten bereits bestehender oder neu entstehender, sozialer und urbaner Räume. Die Methode kann als eine künstlerisch forschende oder auch aktivistische Vorgehensweise bezeichnet werden.
Eine interdisziplinäre Unterrichtseinheit zu entwickeln und verschiedene Expertisen aus Kunst, Wirtschaftswissenschaften, Natur- oder Sozialwissenschaften, zusammenkommen zu lassen, wäre die ideale Voraussetzung und eine angemessene Antwort auf die Konzeption der kommenden documenta fifteen. Über diese Ideen wollen wir gemeinsam nachdenken und uns der Frage widmen, welche Ansätze zu einer Umsetzung im schulischen Kontext entwickelt werden können.
Zu erwerbende Fähigkeiten und Fertigkeiten:
Die Teilnehmenden erhalten organisatorische und inhaltliche Informationen darüber, wie sie mit ihren Schulgruppen an der Ausstellung teilhaben können. Verschiedene Angebote (Touren, Workshops…) werden vorgestellt. Außerdem können Anliegen, Wünsche und Vorhaben interessierter Teilnehmerinnen und Teilnehmer besprochen werden.
Methodische Gestaltung:
Vortrag, praktische Arbeit in Kleingruppen, Diskussion